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Auch ein Haar wirft einen Schatten und andere Geschichten
trafo
Verlagsgruppe Dr. Wolfgang Weist trafo
Literaturverlag Berlin 2008,
Die „short
story“ strebt oftmals an, einen meist unscheinbaren, jedoch bedeutsamen
Lebensabschnitt, ein manchmal erschütterndes Ereignis zu großer Literatur
zu machen. Cornelia Bera beherrscht das Metier der Kurzgeschichte. |
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© Hanns-Eckard Sternberg 12.2009 |
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Rastlos gelebt - aktuell geblieben
Cornelia Bera las in der Gedenkstätte Friedrich Wolf über das Leben des Namengebers LEHNITZ: Cornelia Bera will nichts bewerten - schon gar nicht das Leben von Friedrich Wolf, seinerzeit Dichter, Autor, Arzt und Kommunist. Cornelia Bera will vielmehr Lust machen, Lust darauf, mal wieder ein Gedicht oder eine Fabel von Friedrich Wolf zu lesen. Am Sonnabend erreichte die 48-jährige freie Autorin mit ihrer Lesung in der Friederich Wolf Gedenkstätte ihr Ziel: Die Besucher bekamen Lust auf Erzählungen aus der Feder des Autors, der die letzten, kriegsfreien Jahre seines Lebens, mit seiner Familie in Lehnitz lebte. "Das Leben warf mich durch die Welt" hat Cornelia Bera ihre Lesung überschrieben, die neben biografischen Daten mit amüsanten, aber auch nachdenklichen Anekdoten aus den Veröffentlichungen Friedrich Wolfs gespickt ist. Vor anderthalb Jahren begann die freie Autorin mit der Recherche in den "authentischen Räumen" im Lehnitzer Wald, in denen Wolf einst selbst politische Erzählungen und Fabeln verfasste. Wolf, der im ersten Weltkrieg selbst an der Front kämpfte, bis er den Dienst verweigerte und nur wenige Jahre später vor dem Naziregime aus Deutschland fliehen musste, war gebeutelt von seinen Erlebnissen. Dennoch wurde er nicht müde, für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen. Sein medizinisches Handbuch verfasste er vor allem als Ratgeber und Selbsthilfeanleitung für die Leute mit kleinem Geldbeutel. "Er hat rastlos gelebt und gearbeitet, ohne sich zu schonen, selbst in Zeiten seiner politischen Gefangenschaft", resümierte Cornelia Bera beeindruckt. Mit schöner Regelmäßigkeit schaffte es Wolf, seine Schriften heimlich aus dem Gefangenenlager zu schmuggeln. Seine Texte zeugen auch heute noch von fast unheimlicher Aktualität. Denn wer Wolf nur mit "Professor Mamlock" verbindet, der irrt: Auch die "Weihnachtsgans Auguste" und zahlreiche Fabeln hat er verfasst. So soll sich derjenige, der ein brennendes Haus löscht, laut Wolf vorher erkundigen, ob er später etwa die Rechnung für die zerborstenen Fenster zahlen muss. Und der Arbeitslose begeht lieber eine Straftat, als sich Asyl zu suchen. Im Knast lebt es sich besser und ganz nebenbei wird er zum Wohltäter - indem er den vielen Beamten viel Arbeit beschert. Wolf war wohl in jedem Fall ein Mann mit Weitsicht und Gespür für die absurde Realität. ET:
17.03.2008 (Oranienburg / Leegebruch) |
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Quelle: Oranienburger Generalanzeiger Ausgabe vom 17. März 2008 |
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Ach, du liebes „Rumpelkäppchen“!
Märchen und Märchenrätsel Cornelia Bera, Illustriert von Adelheid Christopeit
CARE-LINE Verlag, Februar 2006 79 Seiten, Farbig illustr., Paperback, Preis: 19,80 EUR ISBN: 3937252851
Lassen Sie sich ins Märchenland entführen!
In diesem Buch
finden alle, die Märchen lieben
etwas:
Neben
Rumpelkäppchen findet man etwa
der früher
einmal ein Schneider war.
Na, dann können
Sie diese Rätsel ja alle lösen! Und im Anhang finden Sie zusätzlich
noch einige
Ausmalbilder. (und Ihre Kinder) durch diese Märchen verzaubern!
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Quelle: Zeitschrift "Schule heute" 5/2008, Autor: BGB |
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Ausstellung „Im Rausch der Künste“
23. August -
28. September 2008
Initiatorin der Ausstellung:
Kunst in
Veranstaltung
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